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Weihnachtskonzert 2009
Bericht: Pressewart Thomas Jochum
Eppelboner Nachrichten 1. KW
*Instrumentalverein Eppelborn trotzt dem Winterwetter* Zwar blieben beim diesjährigen Weihnachtskonzert des Instrumentalvereins Eppelborn wegen des starken Schneefalls einige Plätze unbesetzt, dem unwirtlichen Wetter zum Trotz zauberten die Musiker und Musikerinnen Weihnachsstimmung in den Big Eppel. Traditionell eröffnete das Jugendorchester unter Claudia Wälder-Jene. Es bot unter anderem mit der Komposition "Cinderella" des Niederländers Kees Vlak eine gekonnte Umsetzung des Märchens Aschenputtel, bei dem sich Musik und Text (vorgetragen von Carolin Mast) hervorragend ergänzten. Weihnachtliches aus Amerika gab es dann in "Weihnachten mit Charly Brown". Der IVE-Nachwuchs erntete anhaltenden Beifall und musste natürlich für eine Zugabe bleiben.
Christoph Schorr startete mit dem großen Orchester sehr feierlich, nämlich mit dem "Grande March for the Prince of Wales" von Joseph Haydn. Über die sehr anspruchsvolle "Overture for wind" von Felix Mendelssohn Bartholdy ging es dann zum Höhepunkt der ersten Konzerthälfte: Der amerikanische Komponist Steven Reineke schildert in dem programmatischen Stück "The witch and the saint" das dramatische Schicksal zweier Zwillingsschwestern im 16.
Jahrhundert. Den Eppelborner Musikern gelang es äusserst eindrucksvoll, diese Dramatik mit zahlreichen Rhythmus- und Stilwechsel umzusetzen.
Mit dem ebenfalls mehrsätzigen "Tirol 1809" ging es dann in die zweite Konzerthälfte. Sepp Tanzer hat damit die Schlacht und den Sieg des Tiroler Bauernheeres unter Andreas Hofer am Berg Isel gegen ihre deutlich überlegenen bayrisch-französischen Besatzer vertont. Auch hier trug das Orchester sehr differenziert von choralartigen Passagen über den dröhnenden Schlachtenlärm bis zu den jubelnden Siegesfanfaren die Musik des österreichischen Komponisten vor. Im Zugabenteil war das damalige Geschehen im "Andreas Hofer Marsch" dann erneut Thema. Der wurde übrigens dirigiert vom kürzlich 60 Jahre alt gewordenden Ortsvorsteher Berthold Schmitt.
Der lange Schlussapplaus und zahlreiche Glückwünsche aus den Reihen der Konzertbesucher waren Beweis dafür, dass auch dieses Konzert den hervorragenden Ruf der Eppelborner Musiker weiter stärken wird.
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